Wofür es gut ist und wofür nicht
Fangen Sie mit einer Frage an
Die größte Veränderung liegt nicht darin, was Claude Code kann. Sondern darin, wann Sie daran denken.
Bevor Sie etwas anpacken, fragen Sie es, wie es das machen würde. Nicht „mach das", sondern „wie geht das". Ziemlich oft stellen Sie fest, dass es anders geht, als Sie es seit Jahren machen.
Und wenn etwas nicht funktioniert, fragen Sie ebenfalls. Eine Fehlermeldung, ein kaputter Export, eine Tabelle, die nicht aufgeht — all das ist ein brauchbarer Auftrag.
Dafür ist es gut
Daten und Analysen
Sie haben einen Export aus dem Onlineshop, der Buchhaltung oder aus Kampagnen und müssen etwas daraus ablesen. Zwei Tabellen zusammenführen, die Marge berechnen, herausfinden, was sich seltsam verhält.
Sie brauchen: Daten als
.csvoder.xlsxVisualisierungen und Übersichten
Aus Zahlen ein Diagramm machen und aus Diagrammen eine Seite, die Sie jemandem schicken können. Nicht einmalig — eine Übersicht, die einmal steht, lassen Sie beim nächsten Mal über neue Daten laufen.
Sie brauchen: die Daten und eine Vorstellung davon, was Sie sehen wollen
Arbeit mit Texten
Ein langes Dokument zusammenfassen, neu gliedern, die Kernpunkte herausziehen, in einem anderen Ton umschreiben. Oder umgekehrt aus Notizen einen zusammenhängenden Text machen.
Sie brauchen: den Ausgangstext, am besten als
.mdoder.txtWebsites und einfache Anwendungen
Von der einseitigen Website bis zum kleinen Werkzeug, das eine Sache macht und die gut. Der Agent schreibt den Code, führt ihn aus und zeigt sofort, wie es aussieht.
Sie brauchen: einen Auftrag, Texte, Bilder
Wiederkehrende Arbeit automatisieren
Zweihundert Dateien umbenennen, Formate umwandeln, dieselbe Änderung über einen ganzen Ordner ziehen. Alles, was Sie immer wieder gleich von Hand machen.
Sie brauchen: die zu bearbeitenden Dateien
Recherche und Grundlagen
Herausfinden, wer im Markt ist, was er macht und wo die Zahlen stehen. Das Ganze an einem Ort sammeln, in einer brauchbaren Form.
Sie brauchen: eine klar gestellte Frage
Dafür nicht
Dinge, die funktionieren und fast nichts kosten
Buchhaltung, E-Mail-Programm, Rechnungsstellung, Kalender. Die vorhandene Software dafür hat Jahre an Entwicklung gekostet, kostet ein paar Euro im Monat und jemand pflegt sie. Eine eigene zu bauen heißt, etwas Fertiges gegen etwas zu tauschen, das Sie selbst reparieren werden.
Komplexe Entwicklung
Ein System, von dem der Betrieb der Firma abhängt, der Umgang mit sensiblen Daten, alles, wo ein Fehler echtes Geld kostet. Da gehört ein Entwickler hin, der dafür geradesteht.
Lohnt es sich?
Stellen Sie sich vor jeder größeren Sache eine Frage:
Wie viel Zeit spart mir das, und wie viel stecke ich hinein?
Wenn Sie etwas einmal im Jahr machen und es eine Stunde dauert, lassen Sie es. Wenn Sie es jede Woche machen, lohnt es sich fast immer — und beim zweiten Mal rufen Sie es nur noch auf.